• Infothek 88Vier

    NSA-Auschuss

    Felix Betzin und Jonas Schönfelder berichten seit Mitte 2015 über den NSA-Untersuchungsausschuss. Sie wollten weniger Protokolle von den Sitzungen lesen und lieber mehr hören. So entstand der Podcast Technische Aufklärung. Felix Betzin berichtet von der Sitzung am 05. November und erzählt, wieso ihn die Vorgänge im Ausschuss manchmal an die erfolgreiche Serie „House of Cards“ erinnern.. Ein Interview von Anca Specht.

    Banker im Beichtstuhl

    Die Sound-Installation „Hut in the Mud“ von Andreas Fischer arbeitet mit den Anhörungen im US-Kongress im Zuge des Bankenskandals. 11 Stunden lang nimmt Senator Carl Levin Dan Sparks von der Bank Goldman-Sachs in die Mangel, Fischer verdichtete das Material auf 5 Minuten und platzierte es in einen zusammengebastelten Wagen. Seine Spezialität sind Maschinen, die Geschichten erzählen.

    Nach dem Telefoninterview spricht Friedemann Linke von der König Galerie über die Zusammenarbeit mit Fischer, die Ausrichtung der Galerie und ihre ungewöhnliche Location. Eine umgewidmete Kirche aus den 60er Jahren, reinster Brutalismus von Werner Düttmann. Fischers Installation befand sich ungefähr da, wo man einen Beichtstuhl vermuten könnte…

    Der Beitrag beginnt und endet mit einem Auszug der Anhörungen im US-Kongress.

    Hut in the Mud von Andreas Fischer
    Anhörungen Carl Levin – Dan Sparks auf YouTube

    Visa der Ungerechtigkeit

    Deutsche können in 174 Länder ohne Visa einreisen, umgekehrt gilt das nur in 63 Fällen. Das will die Kampagne VisaWie ändern. Aaron Scheid erklärt im Interview was bei der aktuellen Vergabepraxis schief läuft und wie er zu VisaWie kam.

    Ab Minute 9: VisaWie wäre ohne die Unterstützung der Bewegungsstiftung nicht möglich. Die junge politische Stiftung will einen geselleschaftlichen Wandel einläuten, angefangen bei den Stiftungen selbst. So setzt sie auf ethisch vertretbare Investitionen, das Beispiel macht Schule. Karl Ammansberger ist in Pension und macht bei der Bewegungsstiftung mit. Er erklärt, warum er sich unter den vielen Möglichkeiten des Engagements gerade diese gewählt hat.

    Das Gespräch führte Adrian Garcia-Landa. Im Anschluss hören Sie Katinka Lioness, live im Studio der Infothek @ Kiez.FM, mit der Nummer Revolution, ab Minute 18:39.

    Visa?Wie im Internet
    Die Bewegungsstiftung

    Muckefunk Hebdo 2

    La version hebdomadaire de Muckefunk propose dans sa 2ème édition :

    La France vu d’Allemagne par un Français, ça donne quoi ? Interview avec Mathieu Baudier, entrepreneur à Berlin apparenté MODEM et
    ex-candidat aux élections européennes.

    MOUSSA COULIBALY est le parrain musical de l’émission, live au gony, au
    balafon et au chant. De la musique africaine à Berlin ? Du Burkina-Faso pour être précis.

    Rappel historique mes amis : des reportages extraits des anciens Muckefunk remis à l’honneur.

    • Deutsch für Flüchtlinge par Luis Jachmann pour le Muckefunk spécial apprentissage des langues de juin 2015
    • La belle et la bêche de Pauline Houédé pour le Muckefunk 3 sur la
      vertitude de Berlin


    Deutsche Version:
    Die 2. Ausgabe des wöchentlichen und sommerlichen Muckefunks:

    Wie sieht ein Franzose in Berlin Frankreich? Interview mit Mathieu Baudier, IT-Unternehmer in Berlin und von der frz. MODEM-Partei.

    Live am Gony, dem Balafon und Gesang, MOUSSA COULIBALY, der musikalische Pate der Sendung. Afrikanische Musik aus Berlin? Genauer gesagt aus Burkina-Faso. Denn bei Muckefunk geht das französische über die Grenzen Frankreich hinaus…

    Historischer Rückblick liebe Leute: Reportagen aus den vergangenen Muckefunk-Sendungen, darunter:

    • Acker der Glückseligkeit von Pauline Houédé aus Muckefunk 3, Berlin, das grüne Wunder
    • Deutsch für Flüchtlinge von Luis Jachmann aus Muckefunk 13, Heraus mit der Sprache

    Moderation / Animation: Hugo Flotat-Talon en français et Adrian Garcia-Landa en allemand.

    www.muckefunk.de

    Die Buchhandlung Zadig

    Patrick Suel kam nach Berlin Anfang der 90er und hat sich in die Stadt verliebt. Da er sich immer schwer tat, französische Bücher zu finden, eröffnete er kurzerhand eine eigene Buchhandlung. Zadig gibt es seit 12 Jahren in der Linienstrasse in Mitte, im Interview mit Hugo Flotat-Talon erzählt er, warum er trotz e-books an das gedruckte Buch glaubt und wie sich das Viertel drastisch verändert hat.

    Hugo Flotat-Talon stellt einmal die Woche in der Freitags-Infothek einen Frankophonen aus Berlin vor.

    Die französische Buchhandlung Zadig